logoBuWebWir freuen uns auf Besuch von Jugend-Rot-Kreuz-Gruppen aus ganz Deutschland!

 

Einmal im Jahr stehen Deutschlands beste Jugendrotkreuzler im Mittelpunkt. Über 200 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 27 Jahren zeigen anlässlich des Bundeswettbewerbs 2016, der in diesem Jahr in Straubing stattfindet, was sie nicht nur in Sachen Erste-Hilfe gelernt haben.

Die Teilnehmer treten in 16 Wettbewerbsgruppen gegeneinander an, um ihren Bundessieger zu ermitteln. Das Leistungsspektrum ist breit gefächert, es reicht von Erste-Hilfe-Praxisübungen über Wissensfragen bis zu kulturellen, sozialen und musischen Stationen. Außerdem sind Teamfähigkeit, Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt. Der Wettbewerbsparcours führt quer durch Straubing, die Bereitschaften, die Bergwacht, die Wasserwacht des Roten Kreuzes und eine Rettungshundestaffel begleiten die Veranstaltung.


Es sind die besten Jugendrotkreuzler aus ganz Deutschland, die sich am Wochenende vom 16. bis 18. September in Straubing treffen. Über 200 junge Menschen zeigen begeistert ihr Können, ihr Engagement und ihren Einsatz für die gute Sache. Die Teilnehmer haben sich in den Wettbewerben ihrer Landesverbände durchgesetzt und fiebern nun dem Kräftemessen auf Bundesebene entgegen.


Erste-Hilfe Praxis und vieles mehr


Der Wettbewerbsparcours mit 5,2 km Länge verläuft quer durch Straubing. Unterschiedliche Notfallsituationen werden hier nachempfunden, d.h. real geschminkte „Verletzte“ müssen bspw. erstversorgt werden. Die jungen Menschen können zeigen, wie sie einen Druckverband anlegen, den Verunfallten in eine stabile Seiten- oder Schocklage bringen, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen oder Verbrennungen behandeln. Stationen der Bergwacht und der Wasserwacht ergänzen den Parcours. Die Veranstaltung ist mit insgesamt 350 Personen (inklusive Organisationsteam und ehrenamtlichen Helfern) die wichtigste dieser Art im Bundesgebiet.
Dazu befragt, sagt Uli Bertrams, stellvertretende Bundesleiterin des Deutschen Jugendrotkreuzes: „Uns ist es sehr wichtig, jungen Menschen spielerisch das Wissen für den Ernstfall zu vermitteln und sie mit allen Ressourcen auszustatten, die sie brauchen, um ohne Hemmungen jederzeit Erste Hilfe leisten zu können. Dies ist aber nur eine Priorität in der Bildungsarbeit des Jugendverbandes des Roten Kreuzes.“
Der Wettbewerb geht in diesem Jahr mit zwei Schwerpunktthemen ins Rennen. Zum einen geht es um das Thema „Vielfalt“. Die Idee dabei ist, nicht alles, was uns in unserer Lebenswelt begegnet, als selbstverständlich zu nehmen, sondern die Unterschiedlichkeit und die Hintergründe von Menschen immer bewusst wahrzunehmen und diese mit einer offenen Haltung und in Anlehnung an unsere Grundsätze zu respektieren sowie als Bereicherung wahrzunehmen und zu nutzen. Das zweite Thema „Gemeinschaftsübergreifende Aspekte im DRK“ lädt dazu ein, sich mit den Gruppen der anderen Rotkreuz-Gemeinschaften über deren Arbeit und Aufgabenschwerpunkte zu informieren und diese kennenzulernen.


Motto „Do bin i dahoam“


Damit der Spaß auch außerhalb des Parcours nicht zu kurz kommt, ist ein buntes Rahmenprogramm geplant. Unter dem Motto „Do bin i dahoam“ stellt sich der Landesverband Bayern als Gastgeber mit besonderen Highlights vor. Ob ein Besuch in der Druckerei der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, die Besichtigung des 700 Jahre alten Stadtturms oder eine Band, die am Bayerischen Abend für Stimmung sorgt, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Parallel zum Wettbewerb findet am 17.09.16 die jährliche Landesversammlung des Bayerischen Jugendrotkreuzes statt (St. Jakob, Pfarrplatz 11a, 94315 Straubing). Über 100 Teilnehmer diskutieren aktuelle Themen mit dem Ziel, den Verband für die Zukunft fit zu machen.

Das Organisationsteam vor Ort von links nach rechts
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Armin Hirschberger, Franz Mathe, Marvin Kliem, Proessl Silke, Nicole Becher, Florian Sporrer, Anna Steger, Christina Schmalzl, Alexander Schmid, Bernhard Heuschneider